Für Abfahrts-Olympiasieger Didier Defago ist die alpine Ski-Saison wohl beendet, bevor sie begonnen hat.
Der Schweizer hat sich bei einem schweren Sturz im Training auf dem Gletscher über Zermatt das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Auch das Innenband ist gerissen.
Der 32-Jährige wird am Freitag von Teamarzt Olivier Siegrist in Genf operiert
Wintersport / Skispringen 02.11.2010 Skispringer-Coach: Rauswurf nach Suff-Tirade? Co-Trainer Marc Nölke muss einen Monat vor Beginn des WM-Winters wegen eines Vorfalls bei der Einkleidung seinen Hut nehmen.
München - Der deutsche Skisprung-Co-Bundestrainer Marc Nölke ist vom Verband knapp vier Wochen vor dem Auftakt des WM-Winters fristlos gefeuert worden.
Als Grund für die Entlassung wurden von Bundestrainer Werner Schuster disziplinarische Gründe genannt.
Nölke habe bei einer Veranstaltung in einem Ingolstädter Hotel nach offenbar erheblichem Alkoholkonsum sowohl Sportler als auch Funktionäre beschimpft und provoziert, berichtet die "Bild".
Anwesend seien auch prominente Gäste wie die Olympiasiegerinnen Magdalena Neuner und Maria Riesch gewesen. Die DSV-Adler sollen sich geschämt und um seine Entlassung gebeten haben.
Der ehemalige Skispringer und TV-Experte Nölke war erst nach dem vergangenen Winter vom österreichischen Skiverband (ÖSV) abgeworben worden und hatte ursprünglich einen Vertrag bis 2014.
Anzeige
"Es gab keinen anderen Weg"
"Es gab einen Vorfall, aufgrund dessen diese Maßnahme abolut in Ordnung ist. Es ist schade, dass es so einen Lauf genommen hat, aber es gab keinen anderen Weg für den Verband", sagte Chefcoach Schuster.
Der Bundestrainer will jetzt schnell zur Tagesordnung übergehen: "Lieber vor der Saison als während der Saison. Wir stehen vor einem wichtigen Winter und müssen den Fokus schnell wieder auf den Sport lenken." Nölke war bislang für keine Stellungnahme erreichbar.
Der 37-Jährige, der von 2006 bis 2010 als Co-Trainer in Österreich mit Olympiasiegern wie Thomas Morgenstern oder Gregor Schlierenzauer arbeitete, hatte in der Saisonvorbereitung vor allem bei der Umstellung auf ein neues Bindungssystem wichtige Impulse geliefert.
Horngacher ist ein Kandidat
Für den Posten als Co-Trainer strebt Schuster eine interne Lösung an und will keinen neuen Mann verpflichten.
"Ich strebe eine partielle Lösung an, nach der wir uns je nach Wettkampfort verstärken können. Wir werden das bis zum Weltcup-Start in den Griff kriegen", sagte Schuster.
Kandidaten für die Besetzung des Postens sind B-Kader Trainer Stefan Horngacher oder Nachwuchschef Rolf Schilli.
ZitatJohn Kucera's had surgery after breaking his leg again. He's one tough guy who never got any free passes in becoming a world champ. Gd luck!
oje.. hat jemand auf Twitter geschrieben, was von Mike Janyk 'geretweeted' wurde..^^ großer Pechvogel, der Kucera.. -.- Hoffentlich schafft er es wieder zurück, auch wenns wohl sehr schwierig wird.. -.-
jop, wahnsinn.. Schade für Walchhofer, hätte mich schon gefreut für ihn, wenn er zum Abschluss seiner Karriere noch eine kleine Kugel holt..
Oh ja! Puchner hat sich gewaltig entwickelt seit Beginn der Saison und der erste Sieg wird sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.. Vielleicht kann er ja den Platz von Walchhofer einnehmen - in 2, 3 Jahren sicher..
Aber noch spannender zurzeit natürlich der Kampf bei den Damen um die große Kugel.. Wenn es für Riesch schlecht läuft, bekommt sie für die grandiose Saison gerade einmal 2 Bronze-Medaillen und keine Kugel^^ das ist schon hart..
Schon etwas traurig, wenn man sich die lange und "bekannte" Liste anschaut, wer alles seine Karriere beendet hat.. Da werden in der kommenden Saison einige große Namen fehlen..
Harri Olli (FIN) Jörg Ritzerfeld (GER) Andreas Küttel (SUI) Adam Malysz (POL) Michael Uhrmann (GER) Janne Ahonen (FIN) Primoz Peterka (SLO) Remi Français (SUI) Jon Aaraas (NOR) Anders Jacobsen (NOR) Andreas Vilberg (NOR)
Der französische Schi-Alpin-Weltcupfahrer Julien Lizeroux wird wegen einer erneuten Operation am linken Knie die gesamte kommende Saison verpassen.
Eine erste Operation im Februar brachte nicht den gewünschten Heilungserfolg. Ein MRI vom Montag ergab, dass ein neuerlicher Eingriff unumgänglich ist. Der 31-Jährige ist laut eigener Einschätzung nach einer erneuten Operation frühestens in neun Monaten auf Weltcup-Stufe wieder einsatzbereit. Lizeroux gehört seit 1998 der französischen Schinationalmannschaft an. Er war 2009 WM-Zweiter im Slalom und der Super-Kombination, gewann bisher drei Weltcup-Slaloms und wurde dreimal französischer Meister.
ja, wird er.. er wird vorerst gleich bleiben, aber mit der Zeit immer schlechter und schlechter werden.. So wie es zurzeit mit Kucera und Lanning gehandhabt wird. Er wird also vorerst seinen Wert behalten, aber ich denke, dass er im Laufe der Saison auf ~75 zurückfallen wird.. Das sollte dann so in etwa seine Ausgangsstärke sein, wenn er wieder zurückkommt nach seiner Verletzung.